Antje Harks

Antje Harks

TTA-Künstler Zeitgenössische Malerei
Malen, heißt Teilen!
Malen, heißt Leben!

Als freischaffende Künstlerin absolvierte sie eine berufsbegleitende Ausbildung „Transpersonale Kunsttherapie“ und bietet in ihrem Atelier „male-mal.com“ in Würzburg/Frauenland für Interessierte Malkurse an. Als LTTA Künstlerin gestaltet sie, vor dem Hintergrund ihrer Kunstform, lehrplanorientierten Unterricht für Schüler unterschiedlicher Schulformen.

Im Rahmen der Etablierung von Übergangsklassen an Grund – und Mittelschulen für Kinder und Jugendliche aus internationalen Krisen – und – Kriegsgebieten, entwickelte die Künstlerin ein Pilot- Projekt an der Auen – Mittelschule in Schweinfurt zur kulturellen und sprachlichen Integration in diesen Schulklassen.

Dabei weckt z.B. das Malen, didaktisch eingebettet in einem LTTA-Konzept, bei Kindern und Jugendlichen unabhängig ihres kulturellen Hintergrundes, im besonderen Maße ihre emotionale Beteiligung, Lerninhalte aufzunehmen und zu verarbeiten. Um einen Zugang zu den jugendlichen, z. T. traumatisierten Schüler zu bekommen, sind die Leitthemen auf ihr Entwicklungsalter abgestimmt und bauen mit entsprechend aufeinander auf z.B.: „Wer bin Ich? Was macht mich aus?“

Als LTTA – Künstlerin hält sie Vorträge im Rahmen von Fortbildungen, Workshops oder Tagungen (Unterfränkische Integrationsfachtagung, Tagung bayrische Museumsakademien, Fortbildungsmodule „Sozialer Frieden und vertrauensvolles Lernen in Ü – Klassen).

Als Physiotherapeutin und Referentin für entwicklungsphysiologische und entwicklungspsychologische Themen hilft sie Eltern in der Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen.

Als LTTA-Künstlerin spannt sie einen Bogen zwischen ihrer Vision in dem Malprozess dem Menschen einen Zugang zu seinen Gefühlen und damit zu seiner Kraft zu ermöglichen und der Vision im schulischen Alltag den Lernprozess durch das innere Erleben nachhaltig zu erweitern. Neurobiologische Forschungsergebnissen zeigen den Zusammenhang zwischen innerer gefühlsmäßiger Mitbeteiligung als Motor für Motivation auf, der nachweisbar im höheren Maße morphologische Lern – und – Speicherprozesse induziert. Diese Ergebnisse weisen ganz klar daraufhin, dass motivierte Schüler, die mit allen Sinnen neue Inhalte aufnehmen, einfacher und nachhaltiger lernen. Die innere Kraft in Kombination mit dem Aufnehmen und Verarbeiten von Wissen ist umso effektiver, je früher dieser Zugang von den Kindern entdeckt wird. Im Grunde ist es unwichtig, welches Medium bzw. Kunstform einen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen fand, ihre emotionale Beteiligung am Lernen zu entfalten, wichtig ist nur, sie möglichst früh zu entdecken und sie über die Schulzeit hinaus zu erhalten.