Aktuelles

In den kommenden Wochen werden auf der Homepage/Homeschooling Tipps für Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern eingestellt.
Schaut mal rein!




Liebe LTTA´ler und Gäste auf unserer Homepage,

 

Vielleicht sehen und fühlen wir in diesem Jahr in unserem jeweiligen

eingeschränkten Bewegungsradius das Schöne

an blühenden Bäumen,

am klaren Himmel – ohne Flugzeuge –

in der Ruhe, fast Stille – ohne Autolärm –

mehr als zuvor.

 

Petra Weingart und Jutta Pfister
Barbara Mahler und Patrik Lumma
Linda Gerfertz-Jantsch

 

Info Fortbildung:

3.Lehrer – Künstler – Tag Schuljahr 2019/20

 

Die Fortbildung im April 2020 an GS Grettstadt kann

zum aktuellen Zeitpunkt nicht stattfinden.

 

Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

In den kommenden Wochen werden auf der Homepage

Tipps für Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern

Eingestellt. Schaut mal rein!

 

*****

 

Pädagogische Programmentwicklung & Management

 

LTTA – Lernen durch die Künste e.V.

 

Telefon: 09305 / 988 22 51

Telefax: 09305 / 988 162

 

eMail: info@LTTA.de

Web: www.LTTA.de

 

LTTA -Lernen durch die Künste e.V.

Konrad-Adenauer-Str 83A

97230 Estenfeld

 

Abschlusspräsentation zum Projekt
„Integration gelingt durch Kulturelle Bildung mit LTTA“

am 06. Februar 2020 um 16.00 Uhr in der Kunsthalle Schweinfurt,
Rüfferstraße 4, 97421 Schweinfurt

 

LTTA-Projekt in Schweinfurt: Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Die Abschlussveranstaltung der Schüler in der Kunsthalle des Projektes Learning Through The Arts (LTTA) war beeindruckend. Warum das Konzept in Schweinfurt gut ankam.

„Heimat ist ein Verb“, eine Performance der sechsten Klasse der Friedenschule bei der LTTA-Abschlussveranstaltung in der Kunsthalle. Foto: Oliver Schikora

„Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, das ist der Grundsatz des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, der vor 200 Jahren so richtig war wie heute. Ganz besonders, wenn man den Erfolg der Arbeit des Künstlerteams des Projekts Learning Through The Arts gemeinsam mit der Kunstpädagogik der Kunsthalle und den beteiligten Schweinfurter Schulen sieht. Denn was die rund 130 Kinder bei der Abschlusspräsentation zeigten, wie sie Kunst erleben, verstehen und in andere Kunstformen wie Puppentheater oder Performance umsetzen, ist aller Ehren wert.

Seit Mitte 2017 lief das Projekt „Integration durch kulturelle Bildung“ in Schweinfurt, beteiligt waren vier Schulklassen, zwei Übergangsklassen und zwei Fördergruppen der Auen- und Albert-Schweitzer-Mittelschule sowie der Friedenschule. Die Stadt hatte das Projekt beantragt, gefördert durch den Kulturfonds Bayern war es möglich, eine besondere Verbindung zwischen Kunsthalle und den Schulen zu schaffen.

Hinter dem Erfolg standen als treibende Kraft zwei Frauen: Friederike Kotouc, mittlerweile in Ruhestand, als Leiterin des museumspädagogischen Angebots der Kunsthalle und Petra Weingart vom Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Würzburg. Dort ist die Kunstpädagogin zuständig für die Pädagogische Programmentwicklung und das LTTA-Management. Sie hatten den Grundstein für das Projekt gelegt.

Inmitten der Ausstellung „Schwerkraft – Fliehkraft“ in der Großen Halle der Kunsthalle fand die Abschlussveranstaltung des LTTA-Projekts „Integration durch Bildung“ statt. Foto: Oliver Schikora

Weingart freute sich über die Erfolge, die bei der Abschlusspräsentation vor zahlreichen Eltern und Lehrern in der Kunsthalle offensichtlich waren. Die interessierten Kinder waren mit Eifer dabei, ob bei einem Puppenspiel oder einer Theater-Performance. Kinder, die sich mit Kunst auseinander setzten, die mit Hilfe ihrer Lehrer und der LTTA-Künstler einen neuen Zugang fanden, auch Botschaften der Toleranz, des Zusammenhalts und der Völkerverständigung hatten, die sich so manch ein Erwachsener täglich aufs Neue vergegenwärtigen sollte, als Leitlinie für sein Handeln.

„Eine Stadt, die blüht, braucht ihre kulturellen Einrichtungen, ihre Schulen und vor allem ihre Jugend“, betonte Petra Weingart, die besonders beeindruckte, dass „die Kinder als eine Art künstlerische Intervention“ in der Kunsthalle stets willkommen waren, da natürlich auch dieser deutschlandweit renommierte von Andrea Brandl geleitete Hort der zeitgenössischen Kunst von neuen, jungen Blickwinkeln profitiert.

„Gewalt ist keine Lösung“ war der Titel des Puppenspiels der Klassen 5 und 6 der Albert-Schweitzer-Mittelschule. Foto: Oliver Schikora

Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund ist nirgendwo so hoch wie an Schweinfurter Schulen, teilweise über 90 Prozent in manchen Klassen. „Integration durch kulturelle Bildung“ holte die Kinder aus den fünften und sechsten Klassen ab, nahm sie und ihre Familiengeschichte, ihre Flucht-Erlebnisse, ihr Ankommen in Deutschland und alle damit verbundenen Sorgen ernst.

Die Kinder, das bestätigte auch Tomislav Neckov, Rektor der Friedenschule, profitieren von dem Ansatz von LTTA, mit Kunst leichter zu lernen, besser und nachhaltig zu begreifen. Ob Mathematik oder Deutsch, 82 Prozent dessen, was wir lernen, nehmen wir über unsere Sinne auf. Insofern ist schon lange erwiesen, dass es nicht weniger, sondern mehr Musik- und Kunst-, aber auch Sport-Stunden in den Schulen geben sollte.

Von den Schülern selbst gebaute Puppen für die Performance „Gewalt ist keine Lösung.“ Foto: Oliver Schikora

Findet auch Neckov, der kulturelle Bildung in Zeiten von Digitalisierung und Smartphone für umso wichtiger hält: „Weil der Mensch mit seinen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen muss.“ In ihrer empathischen Rede stellte Bürgermeisterin Sorya Lippert die Projekte der Schüler in den Mittelpunkt: „Tragt die Liebe zur Kunst und Musik weiter in euren Herzen“, wünschte sie. Wenn die Kinder Lipperts zweiten Rat befolgen, „die richtigen Fragen zu stellen, um die Welt und sich selbst zu entdecken“, wären Kopf, Herz und Verstand ganz sicher im Einklang.

LTTA hat in der Region längst Schule gemacht

In der Region Schweinfurt ist das Lernen durch die Künste vielerorts etabliert. In Grettstadt gibt es sogar eine Modellschule, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung. Auch andernorts ermöglichen Sponsoren das Projekt, das 1970 in New York City entstand und bei dem Kanada eine Vorreiterrolle gespielt hat. 15 Künstler sind in Unterfranken dabei – Musiker, Schauspieler, Bildhauer, Maler oder Tänzer, die ganze Bandbreite ist im Raum Würzburg, Schweinfurt vertreten. Dort, wo laut Weingart das Zentrum der deutschen LTTA liegt.

Oliver Schikora 15. Februar 2020 , veröffentlicht in der MainPost

LTTA LehrerInnen- KünstlerInnen Fortbildung, 3.Trimester,
Schuljahr 19/20

Termin: wird noch bekannt gegeben

Zeit:        wird noch bekannt gegeben   

Barbara Mahler
LTTA Mentor Artist
Bildende Kunst